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Möbel sind Emotionene

Möbel sind Emotionene

Wenn wir Möbel und vor allem deren Kauf betrachten, dann können und müssen wir das im Wesentlichen aus zwei Perspektiven tun. Die erste Perspektive ist die funktionale Betrachtung von Möbelstücken. Die zweite Perspektive ist die emotionale Betrachtung. Machen wir das doch einmal an einem konkreten Beispiel fest, an einem Stuhl. Die funktionale Betrachtung geschieht gleichsam auch rational. Eine Person benötigt einen Stuhl, um sich darauf zu setzen. Ob es die Stühle an einem Esstisch im Esszimmer oder Wohnzimmer sind, der Stuhl im Büro am Schreibtisch oder gleich eine ganze Armada an Stühlen in einem betrieblichen Konferenzraum ist dabei aus der rein rationalen, funktionalen Betrachtung einigermaßen irrelevant. Das Möbelstück dient dazu, dass ein Mensch sich auf Deutsch gesagt auf seinen Allerwertesten setzen kann. Funktional wollen wir hier übrigens bitte nicht mit Funktionen verwechseln, derer der Bürostuhl natürlich deutlich mehr hat, als ein Stuhl am Esstisch. Funktional massgeblich ist hier sozusagen der anatomische Zweck, dem der Stuhl nun Mal zu dienen hat.

 

Die Kaufentscheidung wird emotional gefällt

 

Doch wenn diese Person nun in ein Fachgeschäft für Möbel geht, um sich den Stuhl für sein Büro oder vielleicht mehrere Stühle für den Tisch im familiären Esszimmer zu kaufen, verlassen wir augenblicklich die universelle funktionale Betrachtung, denn die Kaufentscheidung geschieht im Prinzip immer auf emotionaler Ebene. Hier spielen Geschmack und Ästhetik eine, ja die zentrale Rolle. Bleiben wir zunächst bei den Stühlen für das Esszimmer. Der Kunde bewertet, ob die Stühle optisch zum Ambiente seines Zuhauses passen. Der eine Käufer hat daheim einen minimalistisch gestalteten Glastisch mit einem Gestell aus verchromtem Metall stehen und wünscht sich entsprechend passende Stühle mit einer Konstruktion in der sich ebenfalls das verchromte Metall und der Minimalismus als dominierendes Gestaltungselement wiederfindet. Der nächste Kunde liebt seinen Esstisch aus Holz im schlichten, aber edlen skandinavischen Design und sucht hölzerne Stühle des gleichen Herstellers, die perfekt zu diesem Tisch passen. Der dritte hat einen klassischen Holztisch Stile des „Bauernbarocks“ von seiner Oma geerbt und ist auf der Jagd nach Stühlen, die diesem Tisch gut zu Gesicht stehen. Da es zu dem alten Stück aber keinen dezidierten Hersteller gibt, braucht er Stühle, die der Optik des Familienerbstücks möglichst nahekommen.

 

Funktional sind alle Stühle identisch, jemand kann sich darauf setzen. Emotional könnten sie unterschiedlicher nicht sein. Der Minimalist mit dem Glastisch wird eben so wenig Stühle im Bauernbarock kaufen und an den Tisch stellen, wie der Besitzer des skandinavischen Tisches es tun würde. Und der Mensch mit dem Bauernbarock-Tisch wird sich keine filigranen „Freischwinger-Stühle“ aus chromblitzenden Metallrohren in die gute Stube stellen. Mit der Wahl eines Bürostuhles ist es das Gleiche. Der eine braucht einen günstigen und einfachen Bürostuhl, der einfach nur bequem ist und seinen Zweck erfüllt. Vielleicht, weil er damit sein Homeoffice ausstatten will, damit er dort nicht mehr auf einem Küchenstuhl sitzen muss. Der andere hingegen strebt nach einem großen und repräsentativen Chefsessel mit schickem Leder und vielen Einstellmöglichkeiten, der optimal zum repräsentativen Schreibtisch im Büro passt und etwas her macht, wenn er in seinem Büro Mitarbeiter oder Kunden empfängt. Er braucht nicht nur einen Stuhl, in dem er als berufstätiger Mensch den ganzen Tag bequem am Schreibtisch sitzen kann, sondern gleichzeitig auch ein Statussymbol. Das dieser Bürostuhl als Chefsessel erkennbar ist und zeigen soll „hier sitzt der Boss“, könnte emotionaler nicht sein. Der Kauf von Möbeln wird immer auf der emotionalen Ebene entschieden, nicht zuletzt, weil sich der Käufer dabei für eine langfristige Investition entscheidet. Auf den Stühlen wird er jahrelang sitzen und deshalb will er genau so lange daran Freude haben. Geschmack und Ästhetik sind Werte, die emotional dominiert und vor allem optisch bemessen werden.

 

Qualität hat viele Facetten

 

Die Qualität von Möbelstücken hat viele Merkmale und Facetten. Zunächst spricht sie die Emotionalität des Menschen an, indem Design und Gestaltung seinem Geschmack entsprechen. Das Möbelstück gefällt ihm schlicht und ergreifend. Neben diesem offensichtlichen Merkmal kommt dann eine Wertigkeit dazu, die entsprechende Langlebigkeit, Stabilität und beispielsweise Bequemlichkeit verspricht. Der Käufer sieht und spürt, dass er ein gutes und solides Möbelstück vor sich hat und nicht etwas, dass nach kurzer Zeit aus dem sprichwörtlichen Leim geht und ersetzt werden muss. Es schließen sich die Facetten an, die eher wieder auf der funktional-rationalen Seite zu finden sind. Beispielsweise dass ein Möbelstück pflegeleicht und gut zu reinigen ist. Objekte, die für Garten und Terasse gedacht sind, müssen zudem wetterbeständig sein. Weder Regen noch Sonne dürfen ihnen zusetzen, damit der Nutzer auch hier jahrelang Freude an seinen Gartenmöbeln hat.

 

Heutzutage kommt für viele Interessenten in Sachen Qualität ein weiterer Aspekt hinzu. Einrichtungsstücke sollen nachhaltig sein. Keine chemisch bedenklichen Lacke oder andere gesundheitsgefährdenden Substanzen wie Weichmacher im Plastik, gefährliche Gerbstoffe im Leder oder direkt veganes Leder. Das Holz soll aus nachhaltigem Anbau anstatt aus Raubbau in den Tropen stammen. Das Thema greifen wir gleich noch einmal auf.

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